Meine Sony alpha 6000

- zuletzt aktualisiert am 29. September 2016

Meine Kamerafamilie ist neulich mal wieder um ein Mitglied angewachsen. 🙂
Hinzugekommen ist die Sony alpha 6000*, ihres Zeichens eine Systemkamera, mit zwei Objektiven (16-50mm und 55-210mm).

Wie komme ich denn zu einer Systemkamera?

Erstmal klingt es ja etwas merkwürdig, von einer Vollformat-Spiegelreflex auf eine kleine Systemkamera zu wechseln.

Und ich liebe meine Canon 5D Mk III ja auch. Die Bildqualität ist großartig, insbesondere das Rauschverhalten war damals für mich der Kaufgrund. Es gibt keine Funktion, die an der Mk III vermissen würde. Bloß: das elende Gewicht. Die Mk III nehme ich nicht mal eben so mit, das erfordert immer die XL-Kameratasche und eine ziemliche Schlepperei. Nicht, dass ich das für gute Bilder nicht auf mich nehmen würde, aber mei… ich träumte halt trotzdem von einer leichteren Kamera.

Nachdem ich auf der photokina ja sowohl die Sony alpha 6000, als auch die Kompaktkamera Fuji X100S ausprobiert habe, war meine Wahl eigentlich auf die Fuji (bzw. deren Nachfolgerin X100T) gefallen. Back to the basics, sozusagen, weil hier nämlich ein 35mm-Objektiv fest verbaut ist und das war’s. Klang reizvoll, irgendwie, und würde mich auch nicht mehr in Versuchung führen, einen Haufen Objektive mitzuschleppen.

Also bestellte ich die X100T vor… und wartete… und wartete… und währenddessen überlegte ich hin und her, googelte… der Liefertermin verschob sich von Anfang auf Ende November… und dann entschied ich mich um.

Sony alpha 6000 & Photoshop

Sony alpha 6000 & Photoshop

Denn wenn ich mir so meine Bilder ansehe, habe ich viele meiner liebsten Fotos außerhalb der Landschaftsfotografie mit dem Teleobjektiv aufgenommen. Portraits zum Beispiel – gerade bei Feiern und Hochzeiten kann ich es nicht leiden, wenn sich der Fotograf immer zwischen die Leute drängt. Lieber etwas am Rand bleiben und mit einem Tele arbeiten, ohne jemanden zu irritieren. Auch bei der Tierfotografie kommt man oft nicht nah genug heran – weil man die Tiere aufschreckt oder sich ja auch nicht heldenhaft mit der Kamera im Anschlag genau vor ein galoppierendes Pferd werfen will. ^^

Also – langer Rede kurzer Sinn, ich wollte eine kleine Kamera mit der Flexibilität verschiedener Objektive.
Und nach einigem Recherchieren kristallisierte sich die Sony alpha 6000 als klare Favoritin heraus.

Und was genau habe ich mir da jetzt gekauft?

Eine sogenannte Systemkamera, kurz DSLM (digital single lens mirrorless), ist die Sony alpha 6000 also. Heißt: eine handliche Kamera mit Wechselobjektiven, sozusagen die kleine Schwester der Spiegelreflexkameras.

Man kann sowohl durch den elektronischen Sucher blicken, als auch das Display auf der Rückseite des Gehäuses nutzen. Dabei erkennt die Kamera übrigens, sobald sich vor dem Sucher ein Auge befindet, und schaltet ihn erst dann ein. Coole Sache.
Ehrlich gesagt, komme ich mir aber etwas komisch vor, mir so eine verhältnismäßig kleine Kamera vor’s Auge zu halten, weswegen ich lieber das Display verwende. 😉
Selbiges lässt sich übrigens neigen, was ich recht praktisch finde.

Auch ein schöner Rücken kann entzücken ;-)

Auch ein schöner Rücken kann entzücken 😉

Richtig begeistert bin ich davon, dass sich die Einstellungen von Blende, ISO und Belichtungsdauer direkt auf die Live-Vorschau auswirken – sowohl, wenn man das Display verwendet, als auch beim Blick durch den Sucher. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man im manuellen Modus arbeitet.

Fokus!

Zuerst was ich etwas irritiert, dass sich die Fokuspunkte – also das, worauf die Kamera scharfstellen soll – nicht auf Anhieb manuell festlegen lassen. Bei der Spiegelreflex bin ich es ja gewohnt, den Fokuspunkt über ein Scrollrädchen schnell anzupassen, um beispielsweise bei einem Portrait auf die Augen scharfzustellen.

Das kann man bei der a6000 zwar auch, aber nur vergleichsweise umständlich: Menü –> Kamera-Einstellungen –> Fokusfeld –> Flexible Spot. Über die Pfeiltasten am Wahlrad auf der Kamerarückseite kann man den Fokuspunkt dann verschieben.

Der Autofokus hat brav auf den Vordergrund scharfgestellt

Der Autofokus hat brav auf den Vordergrund scharfgestellt (leicht nachgeschärft in Photoshop)

Tatsächlich finde ich die Arbeit mit dem automatischen Fokus deutlich angenehmer: erstaunlicherweise erwischt die Kamera nämlich in 95% der Fälle tatsächlich das, worauf ich fokussieren wollte. Vor allem bei unbewegten Motiven bei ausreichend Licht klappt das hervorragend, auch bei stillhaltenden Menschen und Tieren erkennt die a6000 zuverlässig die Augen, um darauf scharfzustellen. Bei schummerigem Licht und einer herumspringenden Katze hatte ich dann aber doch ziemlich viel Ausschuss, sprich verwackelte Fotos.

Bildeinstellungen

Fotografieren kann man sowohl im JPEG-, als auch im RAW-Modus. Im Falle von JPEGs bietet die a6000 denn auch gleich ein paar Bildeffekte an, beispielsweise für Schwarz-Weiß oder Aufnahmen im Retro-Look. Wenn man keine Lust hat, genau diese Effekte später erst in Lightroom oder Photoshop zu erarbeiten, kann das eine willkommene Sache sein.

Okay, hier war ein bisschen Photoshop im Spiel ;-)

Okay, hier war ein bisschen Photoshop im Spiel 😉

Das Moduswahlrad auf der Oberseite der Kamera erlaubt das Wechseln zwischen den üblichen Verdächtigen:

  • M (manuell)
  • P (Blende und Verschlusszeit werden automatisch angepasst)
  • A (Blendenpriorität – die Blende legt man selber fest, den Rest passt die Kamera an)
  • S (Zeitpriorität – man stellt nur die gewünschte Verschlusszeit ein)
  • Automatik (sowohl „intelligente Automatik“, als auch „überlegene Automatik“ – so ganz ist mir der Unterschied noch nicht klargeworden)

Darüber hinaus gibt es allerdings noch weitere Optionen:

  • MR (Aufnahme mit vorgewählten Einstellungen, die man im Menü speichert)
  • SCN (Voreinstellungen für verschiedene Szenen wie Sport, Nachtaufnahmen etc.)
  • Panorama
  • Über eine Videofunktion verfügt die Kamera ebenfalls, mit der habe ich mich aber noch nicht wirklich beschäftigt.
Die Sony alpha 6000 mit dem 16-50

Die Sony alpha 6000 mit dem Objektiv SEL-P1650

Insgesamt drei Einstellräder und diverse Knöpfe gibt es, die man größtenteils auch frei mit denjenigen Optionen belegen kann, auf die man schnell zugreifen möchte.

Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen ist die a6000 keinesfalls zu friemelig, sondern liegt gut in der Hand. Auch wenn die Kombination eines so kleinen Gehäuses mit einem Teleobjektiv erstmal witzig aussieht – aber dazu später. 😉

Habe ich schonmal erwähnt, dass ich das Spiel mit Schärfe und Unschärfe liebe?

Habe ich schonmal erwähnt, dass ich das Spiel mit Schärfe und Unschärfe liebe?

Rauschverhalten

Hochdrehen lässt sich die ISO bis auf 25.600, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die Aufnahmen in diesem Extrembereich nicht mehr ganz so superb sind. 😉

Aber bis 6.400 hält sich das Rauschen durchaus im Rahmen, wenn man anschließend bei der Bildbearbeitung eine Rauschreduzierung durchführt, kann man auch durchaus noch guten Gewissens weiter gehen.

Die Objektive

Es gibt für die a6000 eine ganze Reihe an Objektiven, die im Preis den DSLR-Objektiven auch durchaus das Wasser reichen können. 😉

Für den Anfang und um zu sehen, ob ich mich mit einer Systemkamera anfreunden kann, habe ich mich für ein Kit mit zwei Zoom-Objektiven* entschieden:

  • Das SEL-P1650 deckt den Bereich 16-50mm ab und fungiert derzeit als mein Immerdrauf.
  • Das SEL-55210 ist mit 55-210mm ein klares Teleobjektiv.

Beide sind verglichen mit meinen DSLR-Objektiven, die alle eine Blende von f/2.8 haben, nicht allzu lichtstark: das 16-50er liegt bei 3.5-5.6, das 55-210er sogar nur bei 4.5-6.3 (sprich: je nachdem, wie weit der Tubus beim Zoomen ausgefahren ist, liegt die größte Blende zwischen 4.5 und 6.3 – was genau das bedeutet, habe ich vor einiger Zeit hier erklärt: ISO, Blende, Belichtungsdauer, wtf? ).

Die Sony a6000 mit dem Zoom-Objektiv PEL-55210

Die Sony a6000 mit dem Zoom-Teleobjektiv PEL-55210

Aufgrund der doch relativ großen Blende hatte ich ein paar Bedenken, wie die Sache mit dem Bokeh aussehen würde – sprich, dass man auf ein Motiv im Vordergrund scharfstellt und der Hintergrund nur zu verschwommenen Farbflecken wird. Mit diesem Stilmittel arbeite ich ja sehr gerne.
Das klappt aber problemlos – hier mal ein paar Bilder out of cam, sprich bis auf die Verkleinerung und das Wasserzeichen komplett unbearbeitet:

ISO 3200 - 1/320sec - f/6.3 (SEL55-210)

ISO 3200 – 1/320sec – f/6.3 (SEL55-210 @ 170mm)

ISO 100 - 1/160sec - f/6.3 (SEL-55210 @ 210mm)

ISO 100 – 1/160sec – f/6.3 (SEL-55210 @ 210mm)

Beim Teleobjektiv lag die passende Gegenlichtblende übrigens gleich bei. Thumbs up, für meine Canon-Objektive musste ich die immer separat kaufen.

Blitzdings

In der Kamera ist ein Blitz verbaut, sie verfügt aber zudem über einen normalen Blitzschuh für Aufsteckblitze.
Da ich gerne indirekt blitze, den Blitz also beispielsweise gegen die Decke richte, habe ich mir einen Aufsteckblitz gekauft, den Metz mecablitz 44 AF-1 für Sony Multi Interface Shoe. Allerdings muss ich gestehen, ihn bislang nur kurz ausprobiert zu haben.

Größe & Gewicht

Kommen wir zu dem Punkt, weswegen ich mir die a6000 ja überhaupt gekauft habe: die Handtaschentauglichkeit.

Ich liebe dieses Foto (das ich wiederum mit dem iPhone aufgenommen habe):

Canon 5D Mk III vs. Sony alpha 6000

Canon 5D Mk III vs. Sony alpha 6000

Es sagt alles, oder? ^^

Engage!

Betrieben wird die a6000 mit einem Spezialakku. Anders als bei meinen Canon-DSLRs liegt dem Paket aber kein Ladegerät bei – man lädt die Akkus, indem man die Kamera an eine Steckdose oder via USB an einen Rechner anschließt. Demzufolge kann man also nicht gleichzeitig fotografieren und einen zweiten Akku aufladen.

Hier werde ich mir wohl noch ein Ladegerät nachkaufen, denn in Anbetracht der nicht allzu langen Akkulaufzeit nehme ich lieber einen Ersatzakku mit.

Die Farben kommen so intensiv direkt aus der Kamera

Die Farben kommen so intensiv direkt aus der Kamera

Apps

Zu guter Letzt sei erwähnt, dass die Kamera Wi-Fi besitzt und mit Apps ausgestattet werden kann.

Auf meinem iPhone 6 habe ich also zuerst die kostenlose PlayMemories-App installiert und mich dann via WiFi mit der alpha6000 verbunden.
Fortan konnte ich Bilder von der Kamera auf das Smartphone übertragen.

Über die ebenfalls kostenlose und bereits vorinstallierte App Smart Remote lässt sich die Kamera über das Handy bedienen, was ziemlich cool ist.

Die meisten der anderen Apps – die man übrigens direkt über das Kameramenü herunterladen kann, nachdem man sich mit dem WLAN verbunden hat – kosten zwischen 5 und 10 Euro. Ich wollte eine der kostenlosen Apps herunterladen, dafür braucht man jedoch einen Sony Entertain-Account und den wiederum konnte ich nicht erstellen, weil die Webseite derzeit einige Probleme hat. Gnarf. An dieser Stelle gibt es also einen kleinen Punktabzug.

Fazit

Die Sony alpha 6000 liefert bemerkenswert gute Bilder ab, die sich mit einer mittleren DSLR durchaus messen können. Dabei bietet sie sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, die am Anfang zwar etwas verwirrend sein können, die Kamera aber sehr flexibel machen.
In Hinblick auf die leider etwas maue Akkulaufzeit solltest du am besten ein oder zwei Ersatzakkus mit einpacken – dank der geringen Größe der a6000 sollte dafür in der Tasche ja noch mehr als genug Platz sein. 😉

Vom Thomas weiß ich ja, dass er ebenfalls mit der a6000 fotografiert – sonst noch jemand hier? ^^

    Kommentare

  1. Thomas am 14. November 2014 um 22:51:

    Das hört sich ja richtig zufrieden an, *like*.

    Einen Tipp zu den Akkus. Es gibt ein Ladegerät mit zwei Akkus im Bünde, natürlich nicht original. Ich habe mir das vor dem Urlaub gekauft und bin mit den Akkus sehr zufrieden.

    Den Link zu den Akkus schicke ich Dir per PN im Forum.

    LG Thomas

    • Anne am 15. November 2014 um 7:55:

      Ah, merci. Hatte mir bislang nur einen (Nicht-Original-)Akku dazu bestellt.

    • Peter Kozak am 27. Oktober 2015 um 20:09:

      Hallo, lieber Thomas,

      habe mir gerade die Alpha 6000 geklauft und bin fast umgefgallen, als ich den Preis für die original Ladestation mit einem Akku gehört hatte. Habe dieses Teil nicht gekauft. Um so mehr freut mich, daß du eine Alternative gefunden hast und damit sehr zufrieden bist.
      Könntest du mir bitte mitteilen, um welches Fabrikat es sich dabei handelt?

      Herzliche Grüße aus der Umgebung von München
      Peter

    • David am 27. März 2016 um 19:53:

      Hi Thomas,
      Könntest du mir den Link zu dem Bundel mit den 2 akkus und dem Ladegerät schicken.
      Würde mich freuen
      Besten Dank
      David

  2. Sebastian am 15. November 2014 um 0:11:

    Überzeugende Ergebnisse, die Du Deiner kleinen Kamera entlockst. Ich bin gespannt auf mehr Bilder, da ich auch noch auf der Suche nach einer kompakten Alternative für die DSLR bin.

    Und noch ein wenig Kluggescheiße: Wenn die Blendenzahl groß ist, ist die Blende klein. 5.6 oder 6.3 sind also eine kleinere Blende als eine 2.8. 🙂 In Deinem verlinkten Beitrag ist das richtig beschrieben, wahrscheinlich hast Du Dich nur verschrieben.

  3. Leeri am 15. November 2014 um 4:12:

    Die Qualität ist echt gut! Ich verstehe das Problem, ich hätte auch gerne was, was eine bessere Qualität hat als mein Smartphone und nicht so viel wiegt, wie meine DSLR. Aber die gute Kamera kostet ja fast so viel wie meine Spiegelreflex! Das finde ich dann doch ein bisschen heftig, aber die Fotos sind auf jeden Fall überzeugend 🙂

    • Anne am 15. November 2014 um 7:55:

      Ja, ganz billig ist der Spaß leider nicht. Für das Kit mit beiden Objektiven habe ich 900 Euro bezahlt.

      • Michi am 7. Januar 2015 um 13:03:

        Hast du deine Kamera gebraucht gekauft? 900 € finde ich nämlich gar nicht sooo schlimm…

        • Anne am 7. Januar 2015 um 14:53:

          Nein, das ist der Neupreis. Im Verhältnis zu meiner Mk III waren die 900 Euro tatsächlich ein Schnäppchen. 😉

  4. Sarah am 16. November 2014 um 15:50:

    Hallo Anne,

    die Bilder sehen umwerfend aus. Ich bin auch mehr gespannt 🙂
    Viele liebe Grüße
    Sarah

  5. Maria am 16. November 2014 um 23:55:

    Das hört sich alles ganz wunderbar an. Aber nein, ich brauche jetzt keine neue Kamera 😉
    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, er macht wirklich Lust auf das Schätzchen!
    Und das Foto der beiden Kameras zusammen ist der Hit!

    LG Maria

  6. Christina am 18. November 2014 um 15:25:

    Ich hätt ja auch schon seit einer Weile gerne so eine Kamera.. aber mich schreckt der Preis schon sehr ab. Da kauf ich mir dann doch lieber die 70D, um die ich schon lang herumschleiche. ^^

  7. Brigitte am 23. November 2014 um 15:47:

    Hallo,
    Bin absoluter Neuling in Sachen Systemkamera und habe mir nach einiger Recherche diese Prachtstück zugelegt. Bin sehr zufrieden was Gewicht, Funktionen und Handhabe betreffen. Allerdings kämpfe ich mich noch durch die zahlreichen Möglichkeiten, Was man mit diesem Gerät alles machen kann. Hat jemand einen Tip für ein Handbuch bzw. Buch für die alpha 6000.
    Danke und Gruß, Brigitte

  8. Sabine am 27. November 2014 um 22:25:

    Danke für den Artikel, der hilft mir gerade echt! Wurde von Bonnie im Forum darauf hingewiesen 🙂
    Deine Beispielfotos machen echt Lust auf die Kamera. Ich glaube, dieses „kostet ja fast so viel wie eine DSLR, das geht nicht“ Denken müssen wir uns abgewöhnen – ich bin momentan auch noch ein wenig in dem Muster drin, aber es ist ja letztendlich immer so: Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Eine sehr gute DSLR ist zwar sicher besser als die Alpha 6000, aber dafür ist sie auch ein Klotz. Da muss man wie so oft im Leben halt einen Kompromiss treffen und dasselbe Geld für einen anderen Vorteil hinlegen. Ich überlege mir noch eine Weile, ob ich die Nachteile verkraften kann – vielleicht sind sie bis dahin ja noch ein bisschen kleiner, wenn die eine oder andere neue Kamera vorgestellt wird.
    Gut finde ich übrigens, dass es mal keine 100 Szenen-Modi am Drehrad oben gibt. Das finde ich an meiner Nikon irgendwie… peinlich?
    Eine Frage noch: Geht das Übertragen ans Smartphone auch nur mit Wifi oder braucht man dazu NFC? Im amazon Video klingt es nämlich als ginge das nur mit NFC Chip und den haben die „älteren“ (haha) iPhones noch nicht..

    • Anne am 28. November 2014 um 10:29:

      Hmm, gute Frage. Da habe ich leider auch nichts drüber gefunden. :/

      • Tommy am 16. August 2015 um 21:07:

        Ich belese mich z.Z. auch in Sachen „Neue Kamera“ und bin beim Durchsuchen des Netzes zufällig auch hier vorbei gekommen. Danke für den Beitrag.
        Eigentlich hinterlasse ich kaum Kommendare, aber ich denke es gibt vielleicht einige Leser die sich ebenfalls die von Sabine mit dem NFC stellen und wenn man es weiß soll man es auch erklären.

        NFC ist ein Funkstandard der nur auf kurze Distanzen funktioniert – gemeinhin eigentlich nur wenn sich beide Geräte berühren oder nur wenig (max. 10cm) von einander entfernt sind. NFC selbst hat ein sehr geringe Datenübertragungsrate und dient dazu Informationen auszutauschen die nicht wirklich „groß“ sind. Das mal ziemlich vereinfacht gesagt. Eine Bild über NFC zu übertragen machen absolut keinen Sinn. NFC wird meißt nur verwendet um eine WLAN (WiFi) Verbindung zu initialisieren ohne das man ewig den WLAN Schlüssel eingeben muss. Als Beispiel: Viele kennen die QR Code die man sich bei dem Volkrouter „Firtzbox“ ausdrucken kann und dann mit dem Handy scannen kann. Dieser QR Code enthält nichts anderes als den Namen des WLAN’s und den Sicherheitsschlüssel. Die Sony Kamera stellt diese Informationen nun nich per QS Code sondern per NFC zur Verfügung. Hält man sein NFC fähiges Smartphone an die Kamera kann das Smartphone den NFC Token (ist eine kleiner Datenspeicher mit den WLAN Informationen) auslesen und erhält damit den WLAN Namen der Kamera und den WLAN Schlüssel.
        Ich stelle gerade fest das ich ziemlich ausgeholt habe, denn igentlich ist die Frage von Sabine recht schnell beantwortet und im übrigen auch für alle anderen iPhone Besitzer: das iPhone 6 „kann“ zwar NFC aber NUR für den Bezahldienst von Apple. Das NFC kann nicht für irgendetwas anderes benutzt werden. Das wird eventuell erst noch kommen, aber keiner weiß in welcher Form, denn Apple hat hier nur etwas sehr schwammige Aussagen für Programmierer hinterlassen. Im Moment kann man NFC nur richtig nutzen bei BlackBerry, Andorid und Windows Phone.

        Also: Nein, das Smartphone braucht kein NFC zu können um mit der Kamera Kontakt aufzunehmen. Es würde auch nur das lästige koppeln ersparen. Wäre dann auch nur Interessant für „Nicht iPhone“ User. Ich lasse mich hier aber gern eines besseren belehren.

        So ich lese dann man die anderen Beträge und bin dann wieder weg.

        Gruß Tommy
        (Schreibfehler dürfen ohne aufzeigen behalten werden. :))

  9. Thomas am 28. November 2014 um 10:47:

    NFC unterstützt die Kamera auch. Ob das aber mit jedem HandyModell geht…?

    Generell ist Sabines Aussage richtig, eine sehr gute DSLR macht vielleicht bessere Bilder, kostet aber inkl. dann auch sehr guten Objektiven doch ein vielfaches.

    Bei mir hat die a6000 eine Nikon D300 und D90 abgelöst und ich trauere den beiden keine Sekunde hinterher.

    LG Thomas

  10. Thomas am 28. November 2014 um 15:39:

    *arghs* Falsch gelesen… *seufz* Vor dem dritten Kaffee keine technischen Fragen beantworten!

    LG Thomas

  11. Lady Stil am 6. Dezember 2014 um 23:07:

    Hallo Anne,
    mit der hab ich tatsächlich vor einem Monat auch geliebäugelt,
    mich dann aber doch für eine andere entschieden. 😉

    Toll, dass Du so einen unglaublich detaillierten Testbericht geschrieben hast!

    Liebe Grüße und
    schönes Wochenende,
    Moni

  12. […] sich für die Kamera interessiert, dem empfehle ich den sehr lesenswerten Artikel von Neontrauma Dort gibt es einen ausführlicher Praxistest mit Fotos. Die Sonny A 6000 wird dort an der Canon […]

  13. Mo am 1. Januar 2015 um 11:12:

    Vielen lieben Dank für den tollen Bericht.

    Ich nutze bisher die Sony Alpha 57 und überlege auch auf die 6000 umzusteigen. Die Gewichtseinsparung gerade beim Reisen bei gleicher Qualität ist ist für mich sehr attraktiv.

    Ich habe auch von einigen anderen Usern im Internet gelesen, dass man mittels Adapter die alten Objektive (und sogar Blitze) von Canon/Nikon ebenfalls an der 6000 nutzen kann – hast du noch vor das auch auszuprobieren?

    VG Mo
    http://www.moelbar.com

  14. Sunray am 3. Januar 2015 um 0:03:

    Hi 🙂
    Ich habe die a6000 auch seit Weihnachten und bin total begeistert, auch als „Anfägerin“. Ich habe sie mir auch wegen des geringen Gewichts gekauft, war bislnag aber noch nichtwirklich länger mit ihr unterwegs (Wohnung und Garten zählt nicht 😉 ).
    NFC braucht man nicht, es geht auch nur per WiFi. Ich habe ein Samsung S3Mini, das hats auch kein NFC, aber mit der PlayMobile App klappt das Fernsteuern und Übertragen einwandfrei.
    Anne, hast du wegen des Fokus’problems‘ schon mal die FN Taste und dann die Umstellung auf Manueller Fokus ausprobiert? Dann kann man mit dem Objektiv auf das zoomen und scharfstellen, was man gerne fokussieren möchte. Vielleicht ist es das, was du suchst? Geht ziemlich schnell ohne Menü Umweg.
    Ich habe mir auch einen Ersatzakku und Stativ dszu gegönnt. Aber ein Ladegerät muss definitiv noch her.
    Welche Leuchte benutzt du denn, wenn ich fragen darf?
    Insgesamt kann ich die Kamera auch nur empfehlen, auch wenn ich noch viel zu lernen habe 🙂
    Viel Spaß noch mit der Kleinen! 😉
    Viele Grüße, Sunray

  15. Aleksandra am 16. Januar 2015 um 23:07:

    Hallo Anne,
    für meinen Blogpost, den ich am Montag online stelle, habe ich nach Blogbeiträgen für die Sony Alpha 6000 gesucht. Deiner ist wirklich sehr gut und detailliert. Ich fotografiere auch mit der Sony Alpha 6000 und bin sehr zufrieden mit ihr.
    Wenn du nichts dagegen hast, werde ich einen Link zu deinem Beitrag in meinem Post setzen.
    Viele Grüße,
    Aleksandra

  16. Es liegt nicht an dir, es liegt an mir… | Fotopost 52 am 19. Januar 2015 um 10:51:

    […] meiner Kamera bin auf diesen sehr ausführlichen und gut geschrieben Post von Anne und ihren Blog Neontrauma […]

  17. […] meiner Kamera bin auf diesen sehr ausführlichen und gut geschrieben Post von Anne und ihren Blog Neontrauma […]

  18. Peter am 10. Februar 2015 um 10:31:

    Hallo Anne,
    ich hab die A6000 jetzt seit ein paar Wochen im Einsatz, und letztes Wochenende meine Nikon D610 samt kompletter Ausrüstung verkauft 🙂
    Einfach nur cool das kleine Ding, hatte zunächst auch das Doppelkit, inzwischen aber das 18-105 dazu und verwende das 16-50 jetzt nicht mehr. Das Telezoom ist aber gar nicht mal übel und wird weiterhin genutzt.
    Schön geschriebener Artikel übrigens, mit feinen Bildern dazu!
    Lg Peter

  19. […] die sich die Alpha 6000 gekauft, getestet und darüber berichtet haben. Da ist zum Beispiel Anne von Neontrauma, welche die Systemkamera neben ihrer geliebten Canon 5D Mk III benutzt. Ein anderer Beitrag kommt […]

  20. Niko am 14. Februar 2015 um 13:42:

    Hallo zusammen,
    habe die 6000 jetzt ein halbes Jahr. Muss sagen es gibt nix besseres für mich. Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Selp18105g? Habe momentan imner das sel50f18 drauf.
    Vielen Dank für eure Rückmeldung.

    Lg Niko

  21. […] Kamera bin auf diesen sehr ausführlichen und gut geschrieben Post von Anne und ihren Blog Neontrauma […]

  22. Jurald am 13. März 2015 um 16:34:

    Eine tolle Seite! Ich werde wohl häufiger mal vorbei schauen!
    Ich habe die Alpha 6000 seit knapp einem halben Jahr und bin begeistert!
    Sehr empfehlen kann ich die Festbrennweiten, besonders Sony SEL35F18 !
    Oder auch die noch günstigere Festbrennweite Sony SEL50F18, obwohl diese für den Innenbereich eher ungeeignet ist.
    Wer kann mir denn gute Filter empfehlen….da muss ich noch mal recherchieren!
    Beste Grüße aus dem Norden und weiter so!

  23. Marc am 6. April 2015 um 18:50:

    Hallöchen zusammen,

    meine Freundin und ich haben uns vor kurzem auch eine a6000 gegönnt. Da wir blutige Anfänger im Thema Fotografie sind, waren erstmal einige Basics nötig um überhaupt mal die Besonderheiten der Kamera auszuschöpfen und nicht immer nur auf die Vollautomatik zu setzen.
    Aktuell setze ich mich mit dem Thema Objektive auseinander und bin mit den Standardobjektiv nicht ganz zufrieden. Hauptsächlich weil man immer öfter liest, dass man mit anderen Objektiven noch mehr aus der Kamera rausholen kann.

    Hat jemand einen guten Tipp für ein „Immerdrauf-Objektiv“. Wir fahren Ende Mai in den Urlaub NewYork + Karibik und ich habe Angst, dass das Standard mit 15-50mm qualitativ und für die Einsatzzwecke nicht ausreichen wird. 🙁

    Beste Grüße aus Hessen!

    • Werner am 4. August 2015 um 12:50:

      Wie schreibst du doch so schön „Da wir blutige Anfänger im Thema Fotografie sind“. Warum bist du mit der Kitlinse unzufrieden? Macht sie unscharfe Bilder? Oder bist du unzufrieden weil andere sagen es gibt bessere Objektive? Lass dir doch nichts erzählen. Reiz die Optik doch erst mal aus. Ich fotografiere seit Jahren und finde das Objektiv total in Ordnung. Sicher gibt es immer etwas besseres, aber die Frage ist doch ob ich das brauche, mir erlauben kann oder will. Zweitens: sehe ich überhaupt den Unterschied in den Größen die ich normalerweise printen lasse.
      Schmeißt du dein Auto auch weg? Folgerichtig müsstest du das tun, denn ich denke es gibt sicher bessere.
      Also, immer ruhig bleiben und nicht durch andere verrückt machen lassen. Für eure Reise sehe ich höchstens ein „Problem“ mit der Brennweite, die mir nach oben nicht groß genug wäre.
      Nichts für ungut für die vielleicht zu harschen Worte, war nicht bös gemeint! 🙂

  24. Rainer am 8. April 2015 um 18:57:

    Ich habe mir als Zweitkamera zur Sony A7 die A6000 zugelegt und ich bin begeistert. Mit meinem FE 70-200mm OSS Zoom habe ich damit einen 105-300mm Brennweitenbereich. Was ich mir noch zulegen werde, ist das SEL1018 WW-Zoom. Unterm Strich, eine ganz feine Kamera, die mir sehr viel Freude macht!

  25. Thomas am 24. Juli 2015 um 11:06:

    Hallo Anne!

    Bin auf der Suche nach Systemkameras auf diesen Artikel gestoßen. Diese Cam macht ja schon beim lesen süchtig 🙂

    Habe bisher eine Nikon D3000 und möchte nun umsteigen.

    Vielen Dank für diesen sehr detaillierten Artikel.

    Beste Grüße,

    Thomas

    P.S.: Tolle Bilder dabei!

  26. Jörn am 29. Juli 2015 um 16:59:

    Zustimmung. Schöne Kamera – und sie liefert offenbar auch in guter Qualität ab. Noch ein Argument: der Preis. Aktuell (ohne Objektiv) knapp über 500 Euro. Da kann man nicht meckern.

  27. Stephan am 10. August 2015 um 9:58:

    Hallo,
    wenn der Flexible Spot einmal eingestellt ist, kann man den Fokuspunkt neu verschieben, indem man auf den Knopf in der Mitte des hinteren Einstell(dreh)rades drückt. Man muss dazu nicht mehr in das Menü. In den anderen Autofokusmodi kann man damit den mittleren Autofokuspunkt anwählen.

    Grüße

    Stephan

  28. Lisa am 13. August 2015 um 20:52:

    Hey, ich habe vor mir auch eine a6000 zu kaufen. Ich möchte damit hauptsächlich Nachtaufnahmen und Timelapse machen. Habe ich bis jetzt allerdings noch nie gemacht, bin ein Anfänger, was das angeht. Kannst du mir dafür ein Objektiv empfehlen? Im Laden wurde mir zu dem 16-70 geraten, aber das hat ja nur eine Blende von 4,0.. Reicht das um z.B. Sterne zu fotografieren?

    • Anne am 14. August 2015 um 7:20:

      Hallo Lisa,
      mh… mit f/4.0 wird es schon eng bei den Sternen. Das Problem ist ja, dass du nicht allzu lange belichten kannst – durch die Erdrotation „wandern“ die Sterne ja. Wenn du also zu lange belichtest (mehr als 3-4 Sekunden), wird das Bild verwackelt und die Sterne sehen eher aus wie Streifen als wie Punkte. Und bei der a6000 kann man jetzt nicht _so wahnsinnig viel über die ISO rausholen, bevor das Rauschen zu stark wird.
      Ich würde da eher zum Sony SEL 16 greifen – was eine Blende von f/2.8 hat (und zudem auch noch deutlich preiswerter ist 😉 ).

  29. Jörg am 18. August 2015 um 11:45:

    Hallo Anne,
    ich bin heute das erste mal auf deiner Seiter unterwegs und habe auch gleich eine Frage. Mit welcher Einstellung fotografierst du mit der Sony Alpa 6000: RAW oder jpeg ?
    Welchen RAW-Konverter würdest du empfehlen ?
    Ich fotografiere mit einer älteren EOS 5D nur im RAW-Format und nutze ausschließlich die Canon-Software DPP.
    Gruß Jörg

    • Anne am 18. August 2015 um 20:22:

      Hallo Jörg,

      ich arbeite sowohl bei der a6000, als auch bei der 5D Mk III eigentlich immer mit RAW. Ausnahmen sind nur, wenn ich unterwegs bin und nicht so viel Speicherplatz zur Verfügung habe.
      Zum Entwicklen verwende ich Lightroom, wobei ich da zugegebenermaßen so zufrieden bin, dass ich noch keine Alternativen ausprobiert habe. Kannst du DPP empfehlen?

      • Jörg Ritter am 19. August 2015 um 12:56:

        Hallo Anne,
        ich kann DPP nur empfehlen. Ich kenne leider auch kein anderes Programm. War bislang mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
        Da ich noch mit der ersten Version der 5D fotografiere und auch keine allzu große Objektivsammlung habe, überlege ich komplett zu einer Sony alpha 6000 / 16-70/4 zu wechseln. Kannst du mir dazu raten? Ich bin hauptsächlich Wandernd bzw. Städtetrippend unterwegs. OK, auch schon mal das eine oder andere Familienfest.
        Gruß Jörg

        • Anne am 20. August 2015 um 22:36:

          Ah, dann muss ich mir DPP bei Zeiten mal angucken – jetzt hast du mich ja neugierig gemacht. 🙂

          Bezüglich des Wechsels… mh, so gut die a6000 auch ist – meine 5D Mk III möchte ich trotzdem nicht missen. Ich weiß ja nicht, welche 5D du hast, aber gerade das Rauschverhalten bei der Mk III ist so exzellent, dass die a6000 da einfach nicht mithalten kann. Familienfeste finden ja gerne bei nicht ganz so doller Beleuchtung statt… da kommt es einfach drauf an, wie perfektionistisch du veranlagt bist (ich leider sehr). 😉 Für unterwegs ist das Gewicht der kleinen Sony aber natürlich ein verdammt starkes Argument.
          Ich denke, an deiner Stelle würde ich die a6000 nach Möglichkeit einfach mal ausprobieren und testen, ob sie deinen Ansprüchen genügt.

          • Jörg am 21. August 2015 um 8:01:

            Hallo Anne,
            ich habe die EOS 5D MK I mit folgenden Canon-Objektiven:
            1.4/50mm, 2.8/28mm und das 4-5.6/70-300 IS USM.
            Bei den Familienfotos bin ich nicht so perfektionistisch, aber alle anderen Fotos sollten passen. Ich korrigiere in DPP nur die Helligkeit und die Schärfe. Manchmal auch den Ausschnitt.
            Kann ich dir evtl. ein paar Beispielfotos schicken. Wenn ja, wie?
            Gruß Jörg

  30. Christian (fourtravelers) am 4. September 2015 um 13:06:

    Hallo Anne,

    ein wirklich toller und ausführlicher Bericht, jetzt freue ich mich noch mehr wenn ich endlich morgen meine Alpha 6000 in den Händen halte.
    Habe lange da mit geliebäugelt und jetzt endlich zugeschlagen. Bin schon gespannt auf die ersten Gehversuche und Fotos mit der neuen Kamera. Für das was die alles kann finde ich den Preis schon o.k.

    Viele Grüße

  31. niko am 18. September 2015 um 0:33:

    Hallo Anne

    ich besitze die 6000 jetzt seit einem guten Jahr. Meine Frage wäre arbeitest du mit Stativ und wenn ja mit welchem? Bin viel im Raum Köln und Umgebung unterwegs da ich Gebäude, Natur und sehr gerne am Abend mit Langzeitbelichtung arbeite. Lieben Gruss

  32. Mirko am 17. November 2015 um 18:09:

    Hallo Anne,
    tolle Seite mit vielen interessanten Infos.
    Bin seit Samstag auch stolzer Besitzer einer a6000 und recherchiere nun im Netz ein bisschen, weil ich gerne mit Hintergrundunschärfen arbeiten möchte. Da hab ich deine Bilder vom Hund und von den Wäscheklammern gesehen. Hast du dazu manuell fokussiert oder wie hast du diese tolle Unschärfe im Hintergrund erreicht?
    Würd mich über Antwort freuen.
    Viele Grüße

    • Anne am 17. November 2015 um 21:34:

      Hallo Mirko,

      Glückwunsch zur a6000 und viel Spaß damit! 🙂

      Damit der Hintergrund unscharf verschwimmt, ist es wichtig, dass du mit einer möglichst offenen Blende arbeitest. Sprich, dieser Wert muss so klein wie möglich sein (je nachdem, was dein Objektiv zulässt, beispielsweise 3.5). Dann fokussierst du auf etwas im Vordergrund, et voilà. 🙂
      Hier habe ich das mal ausführlicher erklärt: http://neontrauma.de/fotografie/iso-blende-belichtungsdauer-wtf.php
      Die a6000 ist ziemlich gut darin, auch beim automatischen Fokussieren entsprechende Einstellungen zu wählen. Im manuellen Modus hast du da aber natürlich noch mehr Einfluss drauf.

  33. Manfred Kantim am 29. November 2015 um 16:30:

    Hallo Anne,
    herzlichen Dank, für Deine Ratschläge !!! Ich stehe kurz vor dem Kauf einer SONY ALPHA 6000 ! Ich finde aber, zum ganzen Thema, wurde die SONY RX 100 III etwas unterschlagen ?! Eine Kompaktkamera mit Zeiss-Objektiv. Spielt die in der Preisklasse eventuell auch mit eine Rolle ?!
    VG Manfred

    • Anne am 30. November 2015 um 17:18:

      Hallo Manfred,

      naja, was heißt unterschlagen – für mich kamen eben diese beiden Kameras in Frage und deswegen habe ich genau diese erwähnt. Der Artikel ist ja nun kein Vergleich vom ganzen Markt… 😉
      Und da die RX 100 III ja nun mal keine Systemkamera ist, sondern ein fest verbautes Objektiv hat, kam sie für mich persönlich nicht in Frage.
      Zu ihrer Qualität kann ich leider nichts sagen, da ich mich mit der Kamera nie befasst habe.

      Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Kamerakauf – und im Zweifelsfall geh einfach in ein Fotogeschäft und probiere deine in Frage kommenden Kameras mal aus. 🙂

  34. Wiltor am 29. Dezember 2015 um 19:16:

    Hallo 6000er Fans,

    wer tolle Funktionen in Form von Apps für die Kamera herunterladen will gebe ich einen Tipp:

    Machts über den Intenet Explorer! Mit Firefox hats bei mir nicht geklappt.
    Super ist die Applikation „Bewegungsaufnahme“ kostet ca. 5€.

    Viel spass noch mit der Superkamera.

    Wiltor

  35. […] Familienzuwachs – die Sony alpha 6000 […]

  36. StefanL am 1. Oktober 2016 um 18:56:

    Hallo Anne,
    wie schön, dass du schon so viel Erfahrung gesammelt hast. Vielleicht kann ich davon profitieren 🙂 Deine Seite hat mich sehr zum Kauf der Alpha 6000 inspiriert. Nun hab ich sie 🙂 und wollte mal den 2. Vorhang mit dem Blitz ausprobieren. Er löst aber immer am Anfang der Belichtungszeit aus. Ist das bei dir auch so? Hat das jemand schon mal ausprobiert?
    Stefan

    • Anne am 2. Oktober 2016 um 6:54:

      Hallo Stefan,

      herzlichen Glückwunsch zur a6000, und viel Spaß damit! 🙂
      Ja, da bin ich auch mal drüber gestolpert… wenn ich die Blitzeinstellung auf „Sync 2. Verschlussvorhang“ stelle, löst der Blitz sowohl zu Beginn der Belichtungszeit aus, als auch am Ende. So sollte das ja eigentlich nicht sein. Ich muss aber gestehen, dass ich mich dann nicht weiter damit befasst habe – sag Bescheid, wenn du etwas darüber herausgefunden hast, ja?

      Liebe Grüße
      Anne

      • StefanL am 22. Mai 2017 um 13:05:

        So wie ich das mitlerweile begriffen habe, stimmt das doch so. Habe ein YouTube Video gesehen. Da blitzt es auch 2mal. Bin aber nicht weiter eingestiegen. Melde mich, wenn ich es mal richtig versucht habe 🙂

  37. Saskia am 17. Oktober 2016 um 14:10:

    Hallo Anne,

    ein wirklich toller Bericht! War immer total auf DSLR Kameras fixiert und habe nun den Tipp mit der Sony Alpha 6000 bekommen.

    Ich bin absoluter Laie, aber gewillt einiges zu lernen. Bei mir soll die Kamera hauptsächlich für die Pferdefotografie sein, auch das ein oder andere Video wäre schön. Würdest du die Alpha 6000 oder eine preisliche Vergleichbare DSLR (z.B. Canon EOS 750D) empfehlen? Wichtig ist mir ein schneller Fokus + Auslösung, die Serienaufnahmen und kein „Geratter“ bei Videos wenn ich den Zoom verwende. Danke schon einmal für deine Hilfe 🙂

    Liebe Grüße
    Saskia

    • Anne am 18. Oktober 2016 um 7:10:

      Hallo Saskia,

      mh, ich finde es schwierig, diese Frage so pauschal zu beantworten. Klar, eine a6000 ist schön klein und leicht, die kannst du auch unproblematisch mit auf’s Pferd nehmen. Gute Fotos macht sie auch.
      Die Frage ist, ob sie dir eventuell zu „fuppelig“ ist – eine Spiegelreflex liegt einfach anders in der Hand und ist ein ganz anderes Gefühl beim Fotografieren.
      Von der technischen Leistung her sollten eine mittelpreisige DSLR und die a6000 sich nicht viel nehmen – guck mal hier, da findest du einen genauen Vergleich der beiden Kameras: http://snapsort.com/de/Vergleichen/Canon-EOS-750D-vs-Sony-Alpha-A6000

      Liebe Grüße
      Anne

      • Saskia am 2. November 2016 um 13:59:

        Hallo Anne,

        so die Entscheidung ist gefallen, es wir eine Sony a6000. Kannst du mir vielleicht eine Tasche empfehlen? Jeder sagt was anderes und vielleicht hat hier ja schon jemand Erfahrungen sammeln können.

        Vielen Dank und liebe Grüße
        Saskia

        • Anne am 3. November 2016 um 6:32:

          Hallo Saskia,

          cool, herzlichen Glückwunsch zur neuen Kamera! 🙂

          Ich benutze für die a6000 die Hama Rexton 140 – die ist relativ kompakt, aber ich bekomme die a6000 locker mit mehreren Objektiven hinein. Außerdem hat sie eine Regenhülle, das ist für mich immer ganz wichtig. Wenn ich selber bei einer Tour vom Regen überrascht werde, werde ich halt nass, aber bitte nicht die Fotoausrüstung. 😀

          Liebe Grüße
          Anne

  38. Tim am 31. Dezember 2016 um 7:25:

    Hi,

    wollte mal wissen ob die Sony keine Belichtubgsskala wie eine klassische DSLR hat oder ist sie bei mir ausgeschaltet?
    Es kann auch sein das ich die im Menü einfach nicht finde…

    • Anne am 31. Dezember 2016 um 7:34:

      Hallo Tim,

      du meinst die Belichtungskorrektur? Die ist standardmäßig erreichbar, wenn du auf dem Scrollrad auf der Rückseite den unteren Bereich drückst. 🙂
      In den Automatik-Modi ist sie allerdings nicht verfügbar.

      Viele Grüße
      Anne

      • Tim am 31. Dezember 2016 um 7:39:

        Hi,

        das weiß ich.
        Ich weiß die richtige Formulierung leider nicht…ich meine den Balken den ich bei meiner Nikon sehe wenn ich an Blende und Verschluss rumspiele und sehe das bei „balkenmitte“ das Bild korrekt belichtet ist.
        Bei meiner Nikon ist der Balken im Sucher bzw. Display ganz unten in der Mitte.

        Gruss Tim

  39. Barbara am 26. Januar 2017 um 19:44:

    Vielen Dank für diese ausführliche Darstellung! Seit 3 Wochen informiere ich mich über die Sony Alpha 6000 und möchte sie mir auch kaufen. Mich verwirren nur die vielen unterschiedlichen „Bezeichnungen“. Kann mir da jemand bitte helfen? Ich finde Bezeichnungen wie Sony Alpha YB, Y, LSCD, LBCDI ….. Habe schon viel gegoogelt, bin aber nicht schlauer geworden. :-)) Viele Grüße, Barbara

  40. StefanL am 22. Mai 2017 um 13:18:

    Hallo, wie fokussiert ihr den Hintergrund? Z.B. durch Äste. Dafür muss ich immer auf MF umstellen. Wenn es schnell gehen soll wäre das Ausschalten der MF Hilfe, also dieser Lupeneffekt, auch gut. Das kann man sich aber nicht auf eine Funktionstaste legen. Zumindest ich nicht. Über das Menü dauert es einfach zu lange. Wie geht’s besser?

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