#bloggeralphabet

A wie Arbeit {my2cents @ #bloggeralphabet}

15. Januar 2016 - zuletzt aktualisiert am 24. September 2016

Natürlich mag ich auch selber einen Beitrag zu meinem Blogprojekt #bloggeralphabet einreichen – in dieser ersten Runde geht es um A wie Arbeit / Ausbildung. 🙂

52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen. Alle zwei Wochen steht ein neues Stichwort im Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist. Wie genau das Blogger-Alphabet funktioniert und wie du teilnehmen kannst, findest du hier.

In welchem Zusammenhang stehen dein Blog und dein Job?

Ich arbeite als Frontend-Entwicklerin – zumindest von der technischen Seite her gibt es da also ziemlich viele Überschneidungen zwischen meinem Job und dem Bloggen.
HTML, CSS / Sass, JavaScript und Datenbanken sind schließlich auch die Grundlage eines Blogs, ohne das nichts laufen würde.

Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Damals während der Schulzeit habe ich meine ersten Webseiten zusammengeschustert (mein erster „Blog“ waren statische HTML-Seiten! 😀 ) und dabei Blut geleckt. Somit war das Bloggen im weitesten Sinne quasi der Startfunke für meine berufliche Laufbahn.

Hast du beim Bloggen etwas gelernt, was dir im Job hilft – und umgekehrt?

Durch das Bloggen habe ich natürlich jahrelange Übung im Schreiben mit allem, was dazu gehört. Schreiben für das Web, Deadlines, verständliches Formulieren & Erklären, Textgestaltung, und und und.

Auch wenn ich hier auf Deutsch blogge, während ich in der Firma fast ausschließlich auf Englisch schreibe, bleibt das Prinzip gleich. Nicht zuletzt durch die Tutorials hier auf neontrauma.de geht mir somit halt auch das Erstellen von technischen Dokumentationen in der Firma ziemlich flüssig von der Hand – wobei es da ganz genauso wie beim Bloggen hilfreich ist, die Texte nicht staubtrocken zu formulieren. Schließlich sollen die Dinger ja gelesen werden. Hat mich sehr gefreut, als mir eine Kollegin aus den USA neulich bescheinigte, meine Dokus seien immer entertaining. 😀

Somit profitiere ich im Job also ganz klar von den Erfahrungen und dem Training, das ich durch das Bloggen habe.

Hast du bzw. würdest du deinen Blog in einer Bewerbung erwähnen?

Ja, habe ich bereits (erfolgreich 😉 ) und das würde ich auch wieder tun.

Dadurch, dass ich ein relativ großes Archiv von Artikeln über das Bloggen aufgebaut habe, in dem es zum Teil um Webdesign geht, ist das bei mir zu einem gewissen Maß ein Aushängeschild an Fachwissen.
Darüber hinaus kann ein Blog – sofern er nicht erst seit gestern besteht und halbwegs regelmäßig bestückt wird – aber auch unabhängig von den inhaltlichen Themen zeigen, dass jemand eigenständig so ein Projekt auf die Beine stellen kann und in der Lage ist, sich kontinuierlich darum zu kümmern. Das zeugt halt einfach von einer gewissen Zuverlässigkeit und Organisationsbereitschaft.

Findest du, dass Bloggen Arbeit ist?

Je nachdem, mit welcher Intention man bloggt: ja, durchaus. Auch wenn man längst nicht vom Bloggen lebt und es eigentlich „nur“ ein Hobby ist, türmt sich da unwahrscheinlich schnell ein Haufen To Dos auf. Vor rund zwei Jahren habe ich darüber mal einen längeren Beitrag verfasst, den ich eigentlich immer noch 1:1 unterschreiben kann: I love to blog – „Bloggen ist Arbeit“

Allerdings haben sich meine Prioritäten in der Zwischenzeit geändert. Ich muss nicht jeden Tag auf Deibel komm raus einen neuen Blogpost veröffentlichen. An der Stelle verweise ich mal auf den Artikel Wenn dich das Bloggen unter Druck setzt und den Beitrag zum Thema Slow Blogging.


 

Am Montag (18. Januar) erwartet dich die 2. Runde des #bloggeralphabets, diesmal dann zum Thema „B wie Bloggertreffen“. 🙂

    Kommentare

  1. Tabea am 18. Januar 2016 um 16:17:

    Deine Meinung, ob Bloggen Arbeit ist, ist mir sehr sympathisch. Seit einiger Zeit versuche ich, meinen Blog mit etwas mehr Liebe zu führen und muss feststellen, dass da doch einiges getan werden muss. Aber es macht Spaß 🙂

    Schön, dass deine Arbeit und dein Blog so voneinander profitieren konnten!

    Liebe Grüße

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