5 Tipps, wie du alte Beiträge recycelst

- zuletzt aktualisiert am 17. Oktober 2016

Du bist ein fleißiger Blogger: Artikel um Artikel geht online. Der Berg an großartigem Content wächst immer weiter an… aber, um mal bei der Metapher zu bleiben, deine Leser sehen eigentlich nur die Spitze des Eisbergs: nämlich die letzten paar Beiträge. Was länger zurückliegt, wird allmählich immer tiefer begraben und allenfalls durch Zufall wiedergefunden.

Das ist doch verdammt schade, oder?

Hier zeige ich dir ein paar Idee, wie du auch älteren Beiträgen zu neuem Leben verhelfen und sie ans Tageslicht holen kannst.

Alte Beiträge überarbeiten

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Artikel weiterhin aktuell sind. Du hast beispielsweise ein Tutorial über eine Software geschrieben? – Dann prüfe, ob die aktuelle Version genauso funktioniert und aktualisiere gegebenenfalls deine Screenshots. Kontrolliere auch, ob alle Links weiterhin funktionieren.

#1: Verwandte Beiträge

Eine gute Möglichkeit, die zudem wenig Arbeit macht: zeige unter jedem Artikel ein paar thematisch verwandte Beiträge an. Für WordPress kann ich das Plugin Contextual Related Posts empfehlen, was ich auch hier im Blogdings einsetze.

#2: Beliebte Beiträge

Wie wäre es mit einer Auflistung der beliebtesten Beiträge, die jemals auf deinem Blog erschienen sind? Das können die Posts mit den meisten Kommentaren sein oder die, die am häufigsten gelesen wurden.

Das Plugin WordPress Popular Posts erzeugt ein entsprechendes Widget, das du in deiner Sidebar oder im Footer einbauen kannst, und kommt mit diversen Einstellungsmöglichkeiten daher. Beispielsweise kannst du den Zeitraum festlegen, um die beliebstesten Beiträge des jeweils letzten halben Jahres aufzulisten.

Einige Themes bringen von Hause aus die Möglichkeit mit, sogenannte Featured Posts anzuzeigen. Das kann beispielsweise oben auf der Startseite sein, im Footerbereich oder in der Sidebar. Üblicherweise fügst du einem Artikel das Schlagwort „featured“ hinzu, damit er dort angezeigt wird.

Die dort aufgeführten Beiträge solltest du von Zeit zu Zeit austauschen, damit auch andere mal ins Rampenlicht gelangen. 😉

#3: Referenzieren

Oft bietet es sich an, in einem aktuellen Beitrag auf einen älteren Post zu verlinken. Das funktioniert also so ähnlich wie die verwandten Beiträge, nur gezielter und mit einigen Sätzen oder auch Fotos zum Kontext.

Fügen wir doch mal ein passendes Beispiel ein:

#4: Rückblicke & Zusammenfassungen

Nächsten Monat findet dein Lieblingsfestival statt, auf dem du jedesmal in den letzten fünf Jahren warst und darüber gebloggt hast? Dann poste doch einen Rückblick, in dem du deine persönlichen Highlights schilderst und die alten Beiträge verlinkst.

Wenn du an einer Blogreihe wie der „12 in 12-Challenge“ teilnimmst, kannst du am Anfang oder am Ende deines Beitrags auch ruhig auf deine bereits erschienenen Posts hinweisen.

Monatsrückblicke sind eine weitere Möglichkeit, um ältere Beiträge nochmal ans Tageslicht zu holen.

#5: Teilen

Es schadet nicht, wenn du auch ältere Beiträge über Twitter, facebook & Konsorten teilst – sofern sie inhaltlich nach wie aktuell sind. Dein Lieblingsrezept für Rhabarberkuchen wird sicher auch noch drei Jahre später begeisterte Nachbäcker finden. 🙂

Das Gleiche gilt für Pinterest: wenn du dort deine Pinnwände bestückst, kannst du natürlich auf deinen Fundus an älteren Beiträgen und Bildern zurückgreifen.

5 Tipps, wie du alte Blogposts recyclen kannst

Und was sagt die SEO dazu?

Übrigens: auch interne Verlinkungen spielen bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle! Bei Sistrix wird das ganz gut erläutert.

Fazit

Lass deine alten Beiträge nicht einfach in der Versenkung verschwinden! Mit Hilfe von Plugins kannst du sie ebenso wieder ans Tageslicht holen wie über gezielte manuelle Verlinkungen innerhalb deines Blogs oder außerhalb in sozialen Netzwerken.

Was stellst du mit deinen alten Posts an?
Setzt du eines der hier erwähnten Plugins ein?

    Kommentare

  1. Vanessa Piccola am 27. Mai 2014 um 10:15:

    Sehr hilfreicher Post! Ich versuche gelegentlich alte Beiträge zu verlinken und habe eine „Gern gelesen“ Liste angelegt, aber trotzdem verschwindet der Großteil älterer Texte im Nirvana… Echt schade. Die Idee mit dem gelegentlichen Teilen auf Facebook & Co ist clever, danke für die Anregung!

  2. Leeri am 28. Mai 2014 um 21:08:

    Schöner Post..das meiste davon mache ich irgendwie automatisch 😀
    Lolita ist kein Kostüm, sondern eine Mode 🙂 es war etwas warm, aber es ging noch 😉 ich dachte, es würde kälter werden.
    Diesmal hatte ich auch keine Lust, irgendwelche Leute nach Fotos zu fragen. Als ich vor 2 Jahren da war, habe ich das eine oder andere gemacht 🙂

  3. c a i l .eala am 1. Juni 2014 um 17:21:

    […] leckeren Guglhupf zum nachbacken und last but not least hat Anne einen grandiosen Artikel zum Aufwerten alter Artikel geschrieben. […]

  4. Weekly.22 | Mondgras.de am 2. Juni 2014 um 8:00:

    […] Häkelapfel als Aufnäher – Salzige Käsecookies – Foto-Ideen – 5 Tipps, wie du alte Beiträge recycelst – Color block knotted […]

  5. Drapegon (Petra) am 19. August 2014 um 18:51:

    Man lernt wohl nie aus. Ich bin seit geraumer Zeit dabei meine Blogs nach und nach komplett zu überarbeiten, was Design, Verbesserung und die Überlegung ob der Blog überhaupt noch in die richtige Richtung geht etc. angeht. Dadurch auf deinen Blog gestoßen. Schade das ich diesen nicht früher gefunden haben. Einige Tutorials vom Pimp my blog habe ich mir schon durchgelesen und finde sie sehr hilfreich. Besonders wenn man als Mama nicht immer so viel Zeit hat zum Bloggen, zwar noch Artikel schreibt aber dem Wesentlichen eigentlich keine Beachtung schenkt. Damals bin ich sehr blauäugig an die Sache herangegangen, aber mit der Zeit verbessert man sich und lernt aus fatalen Fehlern.
    LG Petra

    • Anne am 19. August 2014 um 21:01:

      Na, besser spät als nie – willkommen im Kreise meiner Leser und viel Erfolg weiterhin beim Bloggen! 🙂

  6. Tobias am 7. September 2014 um 0:25:

    Hey, nach dem letzten Updat des Related Posts Plugins kam ich nicht mehr auf die Anpassenseit im Dashboard. Allerdings trat das bloß in dem Theme Zuki von Elmastudio auf. Komisch

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